„Déieren an der Kannerstuff“

 

 

Warum Tiere in unserer Einrichtung?

 

Tiere haben seit jeher eine Bedeutung für den Menschen; sie stehen als erstes auf der Wunschliste von Kindern.

Tiere nehmen Menschenkinder- ohne Vorurteile an, egal welches Aussehen sie haben, wie weit sie in ihrer Entwicklung sind, wie sie sich gegenüber andern verhalten oder welchen privaten Hintergrund sie haben.

Kinder die mit Tieren aufwachsen, haben ein positiveres Lebensgefühl und mehr Freunde als Kinder ohne Tiere.

Tiere können Kindern, die in gestörten oder unvollständigen Familien aufwachsen, Geborgenheit geben.

Durch das Streicheln der Tiere wird Stress abgebaut, so werden unter anderem auch ADHS- Kinder ruhiger im Umgang mit den Tieren

Aggressive Kinder lernen durch das liebevolle und fürsorgliche Spiel mit den Tieren, ihr Verhalten zu ändern.

Körperkontakt wirkt sich beruhigend auf die einzelnen Kinder aus.

Der Umgang mit anderen Lebewesen lehrt die Kinder Geduld, Ruhe und Konzentration.

Durch den täglichen Kontakt mit Tieren üben die Kinder soziale Verhaltensweisen (Ehrfurcht, Mitgefühl, Respekt, Achtsamkeit…)

Sie lernen die Körpersprache der Tiere erkennen und deuten, was ihnen auch im Umgang mit ihren Mitmenschen nützt.

 

Die Anwesenheit der Tiere in Kindergruppen fördert die Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern, da diese sich über die Tiere unterhalten können, wo sie in anderen Bereichen vielleicht keine gemeinsamen Interessen haben. Über die gemeinsamen Gespräche wird auch automatisch die Sprachkompetenz einzelner Kinder verbessert.

Tiere sind geduldige Zuhörer. In Studien hat man herausgefunden, dass Kinder welche ihrem Haustier regelmäßig vorlasen, größere Fortschritte machten als Kinder, die Erwachsenen vorgelesen haben. Da die Tiere nicht verbessern oder bewerten, wurde bei diesen Kindern, die Lust am Vorlesen beibehalten und bessere Resultate aufgewiesen.

 

Außerdem wird der soziale Zusammenhalt in der Gruppe gefördert, da die einzelnen Pflegearbeiten und Einrichtungsarbeiten gemeinsam erledigt werden müssen.

Spielerisches naturwissenschaftliches Lernen im Tierprojekt kommt den Kindern in der Schule zugute.

Regelmäßiger körperlicher Kontakt mit Tieren stärkt das Immunsystem und reduziert die Anfälligkeit für Allergien

 

 

Ziele des Tierprojektes

·         Eigenverantwortung übernehmen lernen für die ihnen anvertraute Lebewesen

Die Kinder werden in alle Abläufe der Haltung und Pflege mit eingebunden und bekommen so einen Eindruck für den zeitlichen Aufwand und die benötige emotionale Aufmerksamkeit. Hierzu zählt auch der pflichtmäßige Besuch beim Tierarzt.

 

·         Aneignung von naturwissenschaftlichem Basiswissen

Hierbei steht der Spaß am Lernen ohne Zwang im Vordergrund. Das Motto heißt "learning by doing" und so erfahren die Kinder bei auszuführenden Arbeiten nebenbei Informationen über die Haltung und Pflege der Tiere.

 

·         Auseinandersetzen mit Krankheit und Tod

Es ist unausweichlich, dass die Kinder im engen Kontakt mit den Tieren früher oder später auch mit dem Thema Krankheit und Tod in Berührung kommen. Sie lernen den Umgang und die Pflege des kranken Tieres und bei einem Sterbefall erfahren sie hautnah was es heißt " Abschied für immer " zu nehmen. In gemeinsamen Gruppengesprächen werden Tod und Trauer thematisiert und verarbeitet.

 

·         Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken

Die Kinder werden in der Regel dazu angeleitet die anfallenden Arbeiten selbständig untereinander aufzuteilen und den individuellen Interessen und Fähigkeiten anzupassen.

 

·         Emotionale Intelligenz entwickeln

Durch den täglichen Kontakt, kann eine enge Bindung zu den Tieren aufgebaut werden, die es den Kindern ermöglicht sozial-emotionale Fähigkeiten zu erwerben.

Die Kinder passen auf, ob die Tiere artgerecht behandelt werden und übernehmen so von sich aus Verantwortung und lernen Respekt gegenüber andern Lebewesen zu haben

Verhaltensauffällige Kinder haben die Möglichkeit sich in das Tiergehege zurückzuziehen und sich eine Auszeit zu gönnen, die Tiere zu streicheln und sich so zu entspannen. 

Déieren an der Kannerstuff
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